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Vergleich

Soldena und die anderen — ein ehrlicher Vergleich

Die kurze Antwort

Überleg dir zuerst, was du willst. Es gibt drei Arten von Angeboten: die Behördenarbeit abgeben, die Papiere selber machen, oder die Stunden loswerden. Soldena ist das dritte — und bei einer angestellten Person nicht das billigste. Hier stehen die Zahlen.

Und bei dir?

Trag deine Zahlen ein, dann steht da, was es in deinem Fall kostet — mit den Sätzen deines Kantons. Ohne Konto, ohne E-Mail-Adresse.

Ausprobieren — ohne Konto

Drei Wege. Welcher ist deiner?

  • «Ich will die Behördenarbeit abgeben.» Ein Anbieter übernimmt mit Vollmacht die Abrechnung und tritt in deinem Namen bei den Behörden auf. Die Zeiten bleiben trotzdem bei dir — aufschreiben, zusammenrechnen und melden musst du weiterhin selber.
  • «Ich will die Papiere, mehr nicht.» Vertrag, Lohnabrechnung, Lohnausweis — sauber gemacht, und dabei bleibt es. Was den Alltag ausmacht, fehlt: kein gemeinsamer Einsatzkalender, keine Ferienbewilligung, kein Gleitzeitsaldo. Clino lässt dich die Stunden von Hand eintippen; KLARA Home hat eine Zeiterfassung, aber nur über eine eigene App.
  • «Ich will mit den Zeiten nichts mehr zu tun haben.» Die angestellte Person trägt die Stunden selber ein, beim Kommen und Gehen. Du kontrollierst und überweist den Lohn. Sonst nichts.

Der Vertrag ist einmal. Die Stunden sind jede Woche.

Darum entscheidet dieser eine Punkt. Ein Arbeitsvertrag wird gemacht und ist erledigt. Die Stunden fallen an, solange das Arbeitsverhältnis dauert — und wer sie aufschreibt, zusammenrechnet und einträgt, führt Lohnbuchhaltung, auch wenn es niemand so nennt.

Auch wer die ganze Abrechnung abgibt, kommt nicht darum herum: Beim Full-Service-Anbieter steht in den eigenen Bedingungen, dass die geleisteten Stunden bei unregelmässigen Einsätzen innert fünf Tagen zu erfassen sind.

Bei Soldena fällt das weg. Einmal eingetragen, und beide sehen dasselbe: die Stunden der Woche, den Saldo, den Ferienstand.

Was die drei können

Verglichen wird hier der mittlere Weg — dorthin gehören die meisten Haushalte.

SoldenaClinoKLARA Home
ArbeitsvertragJaJaJa
Kantonale Fundstelle im VertragJa, alle 26 Kantonenur «OR Art. 319 ff.»NAV erwähnt, ohne Artikel
Lohnblatt und LohnausweisJaJaJa
Anmeldung bei der AusgleichskasseJaJaJa
Lohndeklaration ans JahresendeJaJaNein
ArbeitszeugnisJaJa, sechs SprachenNein
Zeiterfassung durch die angestellte PersonJaNein, Stunden von HandJa
Zeit auf Projekte, Kunden oder Aufträge buchen (Rapport)Ja, mit Material und NachkalkulationNeinNein
Gemeinsamer Einsatzkalender, Ferien anfragen und bewilligenJaNeinNein
Gleitzeitsaldo bei festem MonatslohnJaNeinNein
Jede Änderung protokolliert, für beide sichtbarJaNeinNein
Läuft im Browser, nichts zu installierenJaJaNein — die Stunden gehen nur über die App
Bedienung in mehreren SprachenNein, nur DeutschJa, sechsJa, vier

Woher das «Nein» kommt: Alle drei veröffentlichen eine Übersicht ihrer Leistungen und bezeichnen sie als vollständig. Was dort nicht steht, steht hier als Nein. Findest du etwas, das wir übersehen haben, schreib uns — wir ändern es noch am selben Tag.

Was es im Jahr kostet

Gerechnet für einen Haushalt mit einer angestellten Person, 12 Stunden pro Woche zu CHF 25 — also rund CHF 1'300 Bruttolohn im Monat und zwölf Lohnabrechnungen.

AnbieterModellIm Jahr
KLARA HomeCHF 7.90 je LohnabrechnungCHF 95
SoldenaCHF 14.90 im Monat oder CHF 149 im Jahr, ganzer HaushaltCHF 149
ClinoCHF 19.90 im MonatCHF 239
quitt «Comfort»CHF 150 im Jahr plus 5 % vom BruttolohnCHF 930
quitt «Flat»CHF 990 im Jahr, keine ProzenteCHF 990
quitt «Start»CHF 10 im Monat plus 8 % vom BruttolohnCHF 1'358

Bei zwei angestellten Personen dreht es. KLARA Home rechnet je Lohnabrechnung ab: zwei Personen sind 24 Abrechnungen im Jahr, also CHF 190. Bei Soldena bleibt es bei CHF 149, egal wie viele Personen und wie viele Stunden.

Dazu kommt bei jedem Anbieter die obligatorische Unfallversicherung; die brauchst du ohnehin. Fairboss nennt auf der eigenen Seite keinen Preis und steht darum nicht in der Tabelle.

Für Betriebe: was Rapportieren anderswo kostet

Dieser Abschnitt ist nicht für Privathaushalte, sondern für Betriebe — Handwerk, Service, Garten, Reinigung —, die Stunden und Material auf Kunden oder Aufträge buchen wollen. Dort vergleicht man nicht mit Lohn-Apps, sondern mit Branchensoftware. Die Zahlen stammen von den Preisseiten der Anbieter, abgerufen am 25. Oktober 2026.

AnbieterRapportieren kostetLohn dabei
SoldenaCHF 149 im Jahr — im Preis enthaltenJa
ADMIACHF 1'195 einmaligNein
bexioab CHF 588 im JahrJa, gegen Aufpreis

Soldena: CHF 14.90 im Monat oder CHF 149 im Jahr, für den ganzen Betrieb — alle Mitarbeitenden, alle Aufträge. Stunden, Material, Nachkalkulation und Lohnabrechnung sind dabei.

ADMIA: Die Auftragszeiterfassung gibt es erst im Paket «Professional» für CHF 1'195 einmalig (Betriebsgrösse bis 10 Personen); das Paket «Standard» für CHF 595 hat sie nicht. Die «Rapporterstellung mit Kundenunterschrift» steht nur in den Versionen Service und Team der Zeiterfassungs-App, und dafür nennt die Seite keinen Preis. Eine Lohnabrechnung ist nicht dabei.

bexio: Projekte, Zeiterfassung und Lagerverwaltung sind in allen Paketen. Die Lohnbuchhaltung ist ein Zusatz: im Paket «Basic» gar nicht erhältlich, ab «Advanced» für CHF 7 im Monat bei einer angestellten Person oder CHF 25 bei fünf. «Advanced» kostet CHF 42 im Monat bei Jahreszahlung (CHF 52 monatlich, 2 Benutzer, ohne MWST). Mit einer angestellten Person sind das CHF 588 im Jahr, mit fünf CHF 804.

Und das ist der Listenpreis. Wer eine Branchensoftware auf seine Art zu rapportieren anpassen lässt, zahlt die Stunden des Anbieters dazu. Bei Soldena ist das Rapportieren Teil der App: keine Einrichtungsgebühr, keine Beratungsstunden, kein Zusatzmodul.

Ehrlich dazugesagt: bexio ist eine ganze Buchhaltung mit Offerten, Rechnungen und Mahnwesen. ADMIA ist ein ausgewachsenes Zeitwirtschaftssystem mit Stempeluhren und Betriebsdatenerfassung. Soldena ist keines von beiden. Wenn du eine Buchhaltung brauchst, brauchst du eine Buchhaltung. Wenn du Stunden, Material und Lohn für einen kleinen Betrieb willst, reicht Soldena.

Im Betrieb: was jeder kann und was nicht

Dieselbe Tabelle wie oben, nur für Betriebe — und sie zeigt beides: wo Soldena reicht und wo es nicht reicht. Damit du es vorher weisst und nicht nachher.

SoldenaADMIAbexio
Zeiterfassung durch die MitarbeitendenJaJaJa
Zeit auf Kunden oder Aufträge buchenJa, im PreisJa, ab «Professional»Ja
Nachkalkulation je AuftragJaJaJa
Material und Aufwand auf den AuftragJaNicht genanntNicht genannt
Ferien und Abwesenheiten, mit Anfrage und BewilligungJaJaNicht genannt
Sollzeit, Gleitzeitsaldo, Überstunden mit ZuschlagJaJa, «flexible Zeitmodelle»Nicht genannt
Arbeitsvertrag mit kantonaler FundstelleJa, alle 26 KantoneNeinNein
Lohnabrechnung und LohnausweisJa, im PreisNeinJa, gegen Aufpreis
Stempeluhr oder Terminal an der WandNeinJaNein
Unterschrift des Kunden im GerätJaJa, Service und TeamNein
Freigabe über mehrere VorgesetzteNeinJa, «Enterprise»Nicht genannt
Offerten, Rechnungen, BuchhaltungNeinNeinJa
LagerverwaltungNeinNeinJa
Übergabe an eine BuchhaltungExcel und KopierenWebAPIeigene Buchhaltung
Bedienung in mehreren SprachenNein, nur DeutschNicht genanntJa

Wo bei Soldena «Nein» steht, steht es zu Recht. Wer ein Terminal im Eingang will, eine Freigabe über zwei Stufen oder Rechnungen und Buchhaltung aus demselben Programm, ist bei den anderen besser bedient. Material wird bei Soldena als Text und Betrag erfasst, nicht aus einem Artikelstamm gewählt.

Unterschreiben geht auf dem Handy. Der Kunde unterschreibt mit dem Finger auf dem Bildschirm; daraus entsteht ein PDF mit den Stunden und dem Material dieses einen Auftrags, seinem Namen und dem Datum. Die übrigen Aufträge stehen nicht darauf. Wer lieber Papier hat, nimmt die Regierapport-Vorlage zum Ausdrucken.

Woher «Nein» und «Nicht genannt» kommen: Alle drei veröffentlichen eine Übersicht ihrer Leistungen. Was dort als fehlend erkennbar ist, steht hier als Nein; was die Übersicht einfach nicht erwähnt, steht als «Nicht genannt» — das heisst nicht, dass es das nicht gibt. Findest du etwas, das wir übersehen haben, schreib uns; wir ändern es noch am selben Tag.

Abgemacht ist abgemacht — und beide sehen es

  • Einmal eintragen statt zweimal besprechen. Du machst den Einsatz ab wie immer. Danach steht er im Einsatzplan: eine Seite trägt ein, die andere sieht es sofort. Kein «ich dachte, du kommst am Donnerstag».
  • Ferien werden angefragt und bewilligt, nicht verhandelt. Zwei Tipps, und der Stand ist nachgeführt.
  • Kein zweiter Kalender. Einsätze, Abwesenheiten und Ferien liegen an einem Ort.
  • Überall offen, nichts zu installieren. Soldena läuft im Browser — auf dem Handy, auf dem Rechner zu Hause, auf irgendeinem anderen Computer. Anmelden, und es ist dieselbe Ansicht mit demselben Stand.
  • Beim festen Monatslohn zählt der Plan mit. Was abgemacht ist, fliesst in die Sollzeit; der Saldo läuft von selbst mit.

Was Soldena dir zusagt

  • Bei Fragen antwortet ein Mensch. Kein Chatbot, der dich im Kreis schickt.
  • Ein Preis, keine Zusatzpakete. Nichts, was sich still dazuschaltet und später auf der Rechnung auftaucht.
  • Nie ein ganzes Jahr im Voraus. Dreissig Tage gratis, danach monatlich oder jährlich — deine Wahl.
  • Gleicher Preis, egal wie viele Personen. Nanny, Reinigung und Gartenhilfe kosten zusammen so viel wie eine.
  • Für die angestellte Person kein Buchhaltungsprogramm. Sie öffnet einen Link, trägt die Stunden ein und sieht ihr Lohnblatt. Mehr braucht es nicht.
  • Der Lohn geht direkt von dir an die angestellte Person. Keine Vollmacht, kein Zwischenkonto, keine Vorauszahlung.
  • Zu jeder Zahl im Vertrag der Artikel und der Stand. Alle 26 kantonalen Normalarbeitsverträge im amtlichen Volltext gelesen — Kündigungsfristen, Ferien, Pausen, Lohnfortzahlung, Nachtzuschlag. Du kannst jede Angabe nachschlagen.

Wann ein anderer besser zu dir passt

Wenn du wirklich nur die Lohnabrechnung brauchst und sonst nichts, ist ein Anbieter, der je Abrechnung verrechnet, bei einer angestellten Person günstiger als Soldena.

Wenn du gar nichts selber machen willst, nimmt dir ein Full-Service-Anbieter mit Vollmacht auch den letzten Handgriff bei den Behörden ab — zum Mehrfachen des Preises, und die Stunden bleiben trotzdem bei dir.

Und wenn die angestellte Person kein Deutsch spricht, gibt es Anbieter mit sechs Sprachen. Soldena hat heute Deutsch.

Häufige Fragen

Ist Soldena das günstigste Angebot?

Nein. Bei einer angestellten Person und zwölf Lohnabrechnungen im Jahr ist eine Lohnsoftware, die je Abrechnung verrechnet, günstiger als Soldena. Ab zwei angestellten Personen dreht es, weil Soldena einen Preis je Haushalt hat.

Wer nimmt mir das Aufschreiben der Stunden ab?

Nur eine Lösung, bei der die angestellte Person selber erfasst. Auch wer die ganze Abrechnung an einen Full-Service-Anbieter abgibt, muss die geleisteten Stunden selber festhalten und melden.

Muss ich oder die angestellte Person etwas installieren?

Bei Soldena nicht. Es läuft im Browser, auf beliebig vielen Geräten, Handy wie Computer. Bei einem der verglichenen Anbieter geht die Zeiterfassung nur über eine eigene App.

Woher kommen die Angaben auf dieser Seite?

Von den öffentlichen Seiten der Anbieter, abgerufen am 9. Oktober 2026. Wir vergleichen Leistungen, nicht Firmen, und nennen keine Zahl, die wir nicht belegen können.

Quellen, am 9. Oktober 2026 abgerufen: clino.ch, quitt.ch (Preisseite und AGB), klara.ch (KLARA Home), fairboss.ch. Für den Abschnitt «Für Betriebe» am 25. Oktober 2026: admia.ch (Kosten und Zeiterfassung App), bexio.com (Pakete und Preise). Preise ohne Gewähr; massgebend ist, was beim Anbieter steht.

Das macht Soldena für dich.

Mit Soldena brauchst du nichts anderes: Vertrag, Anmeldung, Stunden, Kalender, Lohnblatt, Lohnausweis und Arbeitszeugnis an einem Ort — und die Stunden trägt die angestellte Person selber ein.

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